Costa Rica – Eine Rundreise an der „Reichen Küste“

Reisebericht von: Britta Groth|23.03.2011|

21 Tage Naturrundreise vom 03.02.- 22.02.2011

Ich bin im Herbst 2009 mal wieder auf dem Weg zu meinen Eltern und kriege im Flieger eine Hochglanz-Frauen-Zeitschrift in die Finger, in der Hotels in Costa Rica vorgestellt werden. In einem Nebensatz wird erwähnt dass 25 % des Landes unter Naturschutz stehen. Das macht mich hellhörig und ich forsche nach und stelle fest, dass das Land wohl eine Reise wert ist. Also werden Reiseführer besorgt und gelesen, Kataloge gewälzt, das Internet befragt, Reisebüros aufgesucht… Schließlich ist es im Februar 2011 endlich so weit, es geht los! Wir haben uns für eine geführte Busrundreise entschieden. Insgesamt werden wir 10 Personen sein + Reiseleitung und Busfahrer.

Do 03.02.2011
Alles klappt wie am Schnürchen und wir sind pünktlich am Flughafen, ziehen unsere Tickets aus dem Automaten und schon sind wir unterwegs – über Amsterdam und Panama-Stadt nach San Jose. Der Tag wird allerdings ganz schön lang, da wir um 3 Uhr morgens aus den Federn gekrochen sind und erst um 22 Uhr costaricanischer Zeit im Hotel sind, da unser Flug zwar pünktlich ist, aber zwei unser Mitreisenden ihre Koffer vermissen. Wir fallen wie tot ins Bett und kriegen nichts mehr mit vom Lärm der Großstadt…

Fr 04.02.2011
Wir werden mit einem Minibus abgeholt und gleich geht es weiter zum Vulkan Poas. Unterwegs halten wir noch an einer Kaffeeplantage und Aracelly, kurz Ara, unsere Reiseleiterin, erklärt uns alles Wichtige zum Kaffeeanbau. Weiter geht die Fahrt in den Nebelwald. Der Vulkan versteckt sich auch im dichten Nebel, bzw. in den Wolken, die hier von der Pazifik- und Karibikseite aufeinandertreffen. Wir wandern noch das Stück zum 2. Kratersee und haben auf dem Rückweg das Glück, dass die Wolken aufgerissen sind und wir den Poas sehen können mit seinem türkisfarbenen See und dem rauchenden Krater. Wieder geht es Richtung San Jose – noch einen der Koffer abholen – und unterwegs halten wir an, um ein traditionelles Mittagessen einzunehmen. Wir sehen unsere ersten Kolibris und ich muss mich immerzu kneifen um sicher zu sein dass ich nicht träume… Weiter geht dann die Fahrt von San Jose an die Karibikküste, über Limon nach Cahuita. Wir queren dabei den Braullio Carillo Nationalpark und ich staune Bauklötze über die üppige tropische Vegetation. Ich glaube, wenn man dort 2 Meter in den Busch läuft und sich 3x um sich selber dreht, weiß man nicht mehr, aus welcher Richtung man gekommen ist… Schließlich weicht der dicke Regenwald Ananasplantagen und Bananenstauden. Gegen 20 Uhr erreichen wir unsere direkt am Meer gelegene Lodge, wo wir uns nach einem langen Tag und noch ein bisschen zeitumstellungsgeschädigt schnell ins Bett begeben und dem tropischen Regen und den Dschungelgeräuschen lauschen.

Sa. 05.02.2011
Um 6 Uhr dürfen wir schon wieder aus den Federn krabbeln – um 7 Uhr gibt es dann bei strömendem tropischen Regen Frühstück. Die Brüllaffen, die im Baum direkt beim Hotel wohnen, haben es sich allerdings nicht nehmen lassen, uns um 5 Uhr mal zu wecken – die hören sich an als wenn eine ganze Elefantenherde durch den Busch bricht. Um 8 Uhr ist Abmarsch zum Cahuita Nationalpark und zum Glück hat der Regen auch schon fast aufgehört. Wir wandern ca. 2,5 h durch den Park und Ara zeigt uns Leguane, Reiher, Basilisken, Brüllaffen Faultiere und viele viele Vögel. Ein Morphofalter fliegt vorbei und ich bin fasziniert, wie wenig Angst die Tiere haben. Ara warnt uns, immer genau zu gucken wohin wir treten und fassen… Schließlich kehren wir um und laufen zurück und ich muss doch noch ein Bad in der Karibik nehmen – wo ich doch schon mal da bin. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung und bummeln durch den Ort und durch den Garten der Lodge. Dabei sehe ich noch einen grün-schwarzen Pfeilgiftfrosch, der sich aber partout nicht fotografieren lassen will! Abends gehen wir dann original karibisch essen, es gibt Reis mit Bohnen mit Kokos, Kochbananen, Salat und Fisch mit karibischer Sauce, dazu Mangosaft. Mmmh, sehr lecker!

So 06.02.2011
Heut ist früh aufstehen angesagt, um kurz vor 7 Uhr ist Abfahrt. Die Sonne lacht uns heute und wir fahren erst über gute Straßen, dann über Schotterpiste und durch Bananenplantagen zum Hafen von Cano Blanco, wo wir auf das Boot umsteigen dass uns nach Tortuguero bringt. Unser Gepäck wird abenteuerlich auf ein anderes Boot verladen und vorausgefahren – ich zweifle doch arg dass es heil ankommt und nicht im Wasser landet wenn ich mir so die Türme im flachen Böotchen angucke… Wir schippern 1,5 Std durch die Kanäle zur Lodge und kriegen einen kleinen Eindruck vom Regenwald pur wir sehen Pelikane, Reiher, ein Krokodil und einen Kaiman. Unser Gepäck ist doch heil angekommen und wir beziehen unsere Zimmer, dann gibt es erstmal Mittagessen und dann erkunden wir mit Ara zusammen den riesigen Garten der Lodge. Den restlichen Nachmittag verbringen wir mit Karten schreiben und rumfaulenzen und dann geht es früh ins Bett wir starten morgen um 6 Uhr auf die erste Bootstour…

Mo 07.02.2011
Im ersten Tageslicht für ca. 2,5 h durch die Kanäle und sehen Affen, Babykaimane, Reiher, Tukane… Danach gibt es ein üppiges Frühstück mit Guavenmarmelade, frischem Obst und und und… Frisch gestärkt geht es auf den hauseigenen Dschungelpfad auf dem uns die Mücken auffressen und wir leider auch keinem Tier begegnen. Später erkunden wir noch das Dorf und kaufen Souvenirs, dann geht es auch schon auf die zweite Bootstour. Diesmal sehen wir Leguane, viele Vögel und Kaimane. Vor dem Abendessen drehe ich noch ein paar Runden im Pool und wir lassen den Abend gemütlich an der Bar ausklingen.

Di 08.02.2011
Heute können wir für Reiseverhältnisse ausschlafen- um 9 Uhr geht erst unser Schiff zurück nach Cano Blanco. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit allem, was an tropischem Obst so zu haben ist, geht es dann wieder aufs Schiff. Auf dem Weg nach Rio Sarapiqui gucken wir noch kurz bei der Bananenernte zu und weiter geht die Fahrt, wieder durch den Braulio Carrilllo Nationalparkt, bis wir dann an unserer Lodge ankommen, die direkt am Fluss liegt mit einem traumhaften Garten und einer eigenen Vogelfutterstelle. Ich schaue noch ein bisschen den Vögeln zu und stromere durch den Garten, wo ich ganz nah am Weg noch ein Faultier mit Baby sehe. Schließlich gibt es Abendessen und nach einer Runde Gespräche geht es dann auch schnell ins Bett.

Mi 09.02.2011
Heute dürfen wir schon wieder ausschlafen! Diesmal aber richtig, denn heut Vormittag steht nur aufforsten auf dem Programm und mit Ara durch den Garten und das Schmetterlingshaus spazieren. Wir pflanzen also auf dem Hotelgelände 6 Bäume, die Futterbäume für die Leguane sind und Ara erklärt uns noch etliche Pflanzen. Danach haben wir Freizeit, die ich am Vogelfutterplatz und in der bungaloweigenen Hängematte verbringe. Schließlich heißt es Abmarsch nach Tirimbina, einem Regenwaldreservat. Heut ist es sehr heiß und schwül, besonders da Ara auf feste Schuhe und lange Hosen bestanden hat. Wir queren zunächst die riesige Hängebrücke über das Sarapiqui Tal und wandern durch den Urwald. Warum wir lange Sachen brauchen, wissen wir auch recht schnell… Wir treffen nämlich die riesigen Kugelameisen, die Fleischfresser sind und ein ähnliches Gift wie Schlangen haben und ihr Opfer angreifen. 10 Bisse solcher Ameisen töten eine Schlange … Wir erreichen die Kakaoplantage auf dem Gelände und bekommen erklärt, wie Kakao und Schokolade gemacht werden. Wir dürfen originale heiße Schokolade kosten und bekommen jeder noch ein Beutelchen mit Kakaobohnen geschenkt. Abends gehen wir landestypisch essen und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Do 10.02.2011
Heute Morgen heißt es dann wieder Abschied nehmen, es geht weiter nach La Fortuna zum Vulkan Arenal. Wir besuchen zunächst eine Schule, in der heute der erste Schultag ist. Die Kinder singen für uns und finden unseren Besuch generell furchtbar aufregend. Für uns geht es dann weiter zur sogenannten „Leguanbrücke“. Unsere Lodge ist super luxuriös, mit Klimaanlage, Kaffeemaschine und jedes Zimmer ist eine eigene Hütte. Und Vulkanblick hat man auch. Der Nachmittag ist zur freien Verfügung und wird zum Entspannen genutzt. Abends geht es dann in die Ecothermales Fortuna- Thermalquellen mit 36- 40° warmen Wasser. Wir baden dort 2 Stunden und danach gibt es ein opulentes Abendessen im dazugehörigen Restaurant. Wieder zurück in der Lodge setze ich mich noch für eine Stunde auf die Terrasse und hoffe, Gürteltiere zu sehen. Leider habe ich keinen Erfolg, aber ich sehe riesige Glühwürmchen und höre den wunderschönen Gesang der Nachtschwalben.

Fr 11.02.2011
Heute Morgen ist der Vulkan total im Nebel und den Wolken verschwunden- dabei wollen wir den doch heut besuchen! Naja, nützt nix. Um 8:00 ist dann Abmarsch, wir wandern durch relativ lichte Vegetation zum Vulkan, der ja leider ein paar Monate bevor wir kamen, aufgehört hat zu spucken. Sehr schade ist das! Unterwegs sehen wir etliche wilde Orchideen und haben einen schönen Blick auf den Arenalsee, nur der Vulkankegel will sich nicht zeigen. Erst als wir mittags wieder an der Lodge sind, reißt der Himmel auf und der Vulkan zeigt sich ganz.

Sa 12.02.2011
Um 9:00 geht es heut los nach Monteverde, in den Nebelwald. Unser Ziel ist Santa Elena. Heute nieselt und regnet es, so dass keiner böse ist, die Zeit im Bus zu verbringen. Trotzdem sehen wir bei unserer Fahrt rund um den Arenalsee etliche Brüllaffen, Tukane, Bussarde und viele viele Orchideen. Die Landschaft wandelt sich mehr und mehr – statt Regenwald gibt es jetzt viele Wiesen, die Pazifikküste grüsst. Weiter geht es bergauf, einmal müssen wir durch einen Fluss fahren und schließlich kommen auch wieder die Kaffeeplantagen. Schließlich erreichen wir unser Hotel in Santa Elena und erkunden den Ort, der hauptsächlich aus Souvenirläden besteht, einigen Restaurants und einem Supermarkt. Und einer Eisdiele, in der es superleckeres Eis gibt. Ich bin mutig und probiere, die anderen meinen wenn ich Morgen noch lebe, probieren sie auch. Grade rechtzeitig vor dem nächsten Wolkenbruch sind wir wieder im Hotel und gehen nur noch mal abends etwas essen. Ich habe ein sehr leckeres Hühnchen mit Ananas-Curry Sauce und einen super Weißwein dazu, hier lässt es sich aushalten!

So 13.02.2011
Das Frühstück ist heute opulent – mit richtigem Brot, hausgemachter Marmelade, frittierten Bananen, Bananenkuchen und und und… Danach geht es zum Santa Elena Reservat. Wir hüllen uns in unserer Regensachen und stapfen durch das Getröpfel. Viele interessante Pflanzen gibt es hier zu sehen, sowie Kolibris und noch einige andere Vögel. Zurück im Hotel gibt es dann erstmal eine heiße Dusche. Hier, auf der anderen Seite der Wetterscheide scheint auch wieder die Sonne. Wir faulenzen uns durch den Nachmittag und dann geht es zu unserem Nachtausflug. Der ist ein voller Erfolg: wir sehen Nasenbären, Glühwürmchen, eine große Vogelspinne, viele Vögel beim Schlafen, einen Baumstachler und ein seltenes Olingo.

Mo 14.02.2011
Heute kommen beim Frühstück die Kapuzineräffchen bis ans Fenster. Dann ist packen angesagt und jetzt geht es dann Richtung Pazifikküste. Schließlich erreichen wir die Hacienda am Golf de Nicoya, die die nächsten Tage unser Zuhause sein wird. Nachmittags machen wir eine Tour über das Gelände der Hacienda. Dabei sehen wir die Bullen der Farm und viele Vögel. Die bunten Häher sind hier auch gar nicht scheu und kommen sogar an die Tische beim Essen. Abends hopst noch eine junge Kröte über den Weg vorm Haus. Die Geräuschkulisse ist mal wieder überwältigend und hier macht es die Hitze schwer, zu schlafen.

Di 15.02.2011
Um 7 Uhr gibt es Frühstück mit allem, was das Herz begehrt und die Häher versuchen, sich auch einen Teil zu sichern. Danach treffen wir uns am Anleger zu einer Bootsfahrt durch die Mangrovenwälder, begleitet und geführt von Alvin, der hier auf der Hacienda arbeitet. Wir sehen unterwegs viele Pelikane, einige Mantarochen, Krokodile, Ibisse, Brachvögel und Reiher, seltsame Krabben, die winken, einen Waschbären und eine ganze Kolonie Fregattvögel und etliche Fischadler. Nach unserer Rückkehr ist Relaxen angesagt, es geht erst um 15 Uhr weiter, diesmal ist eine Rundfahrt über die Hacienda angesagt – mit dem Traktor. Die Traktorfahrt ist eine lustige Angelegenheit, wir besuchen die Salzgewinnungsanlage der Hacienda und sehen unterwegs etliche Tiere – natürlich auch die Stiere der Hacienda – aber auch Habichte, ein Krokodil und einen Potoo. Nach ca. 3 Stunden Tour halten wir an einem Aussichtspunkt an und genießen den Sonnenuntergang.

Mi 16.02.2011
Zum Frühstück begrüßt uns im Baum nebenan eine junge Eule, die neugierig rüberschaut. Wir brechen auf nach Rincon de la Vieja, unserer nächsten Station. Unterwegs halten wir in einem kleinen Örtchen an, in dem es ein Ara-Wiederansiedelungsprojekt gibt. Ich staune, wie zutraulich die großen Vögel sind. Weiter geht es auf der Panamerikana nach Liberia, wo wir eine Stunde Pause machen und ein bisschen die Stadt erkunden. Schließlich geht es weiter, der Rincon de la Vieja und das Gebirge kommen in Sicht, mit hohen Wolkenbergen an den Bergkämmen. Schließlich erreichen wir die Rincon de la Vieja Mountain Lodge, die für die nächsten 2 Tage unser Zuhause sein wird. Nach dem Begrüßungscocktail erkunden wir ein wenig das Gelände – alles ist satt grün und mit Bächen durchzogen, die einen Teich bilden. Wie auch im Nebelwald kommen hier trotz blauem Himmel immer mal wieder ein paar Tropfen runter und es weht ein angenehmer frischer Wind. Bis zum Abendessen vertreiben wir uns die Zeit auf der Terrasse.

Do 17.02.2011
Heute geht es in den gleichnamigen Nationalpark – zu Schwefelfumarolen, Blubberlöchern etc. Jedenfalls eine sehr geruchsintensive Angelegenheit. Wir machen eine Wanderung durch den Park und queren dabei mehrmals auf abenteuerlichen Brücken den Fluss und ein paar Bäche. Heute sehen wir dann eine Klammeraffenfamilie, die sich richtig für uns ins Zeug legt und sich von ihrer besten Seite präsentiert. Viel mehr Tiere sehen wir heute nicht, denen stinkt es dort wahrscheinlich auch zu doll… Nachmittags steht ein Ausritt zum Oropendula Wasserfall an. Nach einer Dreiviertelstunde heißt es absteigen und es geht zu Fuß weiter, über Steine durch den Fluss bis zum Wasserfall. Hier legen wir eine Badepause ein, dann geht es wieder auf gleichem Weg zurück. Dann geht es zu unserem Abschiedsessen mit Ara, die sich morgen von uns verabschiedet weil sie uns in die Badeferien in Samara entlässt.

Fr 18.02.2011
Alle Taschen sind wieder gepackt und es geht jetzt weiter nach Samara, direkt am Pazifik auf der Halbinsel Nicoya. Ich schenke der kleinen Joanna noch meine letzten 2 Bonbons, nachdem sie gestern so bitterlich geweint hatte als sie nicht mitreiten durfte. Nach einem Zwischenstopp in Nicoya geht es dann nach Samara in ein wunderhübsches kleines Hotel mit riesigem Pool unter französischer Leitung. Das Hotel liegt nicht direkt am Strand, sondern ca. 15 min auf der Schotterstraße davon entfernt. In den Ort läuft man noch ein bisschen weiter. Zurück im Hotel wird erstmal am Pool gefaulenzt bis zum Abendessen. Das wird hier immer über Tag vorbestellt, man bekommt allerdings feinste Leckereien dafür. Heute gibt es Hühnchencurry und Eis zum Nachtisch.

Sa 19.02.2011
Heute schlafen wir genüsslich aus, wir haben ja kein Programm. Später machen wir einen langen Spaziergang am Strand entlang, setzen uns mit einem leckeren Cocktail noch in eine Strandbar und lassen fünfe grade sein. Die Mittagshitze verbringen wir im Schatten unserer Terrasse und machen spätnachmittags noch mal eine Erkundungstour zum zweiten Strand, der uns aber nicht so gefällt. So gucken wir uns nur ein bisschen um, schauen dem Sonnenuntergang zu und trudeln dann zum Abendessen wieder im Hotel ein. Heut gibt es dann Salat mit überbackenem Mozarella, Fischfilet mit Shrimpssauce und wieder Eis zum Nachtisch. Schlafen fällt mir später schwer – es ist mir trotz Klimaanlage zu heiß.

So 20.02.2011
Heute müssen wir früh aufstehen, da wir um kurz vor 8 zu unserer Bootstour abgeholt werden. Wir fahren zum Hafen im nächsten Ort und steigen dort in ein winziges Böotchen, das mit uns 11 Leuten voll besetzt ist und dann geht es los, hinaus aufs Meer. Zunächst passiert gar nichts, doch als ein Fischerboot mit Schleppnetz auftaucht, sehen wir auch die ersten Delphine. Eine große Meeresschildkröte paddelt noch dicht an unserem Böotchen vorbei, witzigerweise schwimmt sie an der Wasseroberfläche und nicht unter Wasser. Schließlich halten wir an einem kleinen Riff, an dem man Schnorcheln kann. Viele kleine Fische sind zu sehen und noch eine Schildkröte kommt vorbei. Nach ca. 4,5 h sind wir wieder zurück im Hotel und verbringen den Nachmittag mit Faulenzen und Taschen packen.

Mo 21.02.2011
Heute heißt es dann vom Pazifik Abschied nehmen, denn um 8 Uhr kommt unser Transport und bringt uns zurück nach San Jose, wo noch eine Stadtrundfahrt auf dem Programm steht. In San Jose steigt die Stadtführerin direkt in unseren Bus zu und erklärt uns die Stadt. Wir laufen noch ein wenig an der Hauptverkehrsstraße entlang und schließlich geht es ins Hotel. Nachdem die Zimmer verteilt sind, erkunden wir auf eigene Faust noch ein bisschen die Innenstadt. Abends gehen wir alle zusammen noch mal essen und haben einen recht lustigen Abend.

Di 22.02.2011/ Mi 23.03.2011
Um 6 Uhr weckt mich der Verkehrslärm und um 7 habe ich die Nase voll und stehe auf. Frühstücken und Packen – die dicke Jacke kommt obenauf, meine Mutter hat uns die aktuelle Deutschlandtemperatur mit 4°C durchgefunkt. Brrr. Unser Shuttlebus kommt und uns werden noch mal die Abläufe am Flughafen erklärt. Am Flughafen geht alles wie am Schnürchen – unser Gepäck wird als „Priority Baggage“ direkt nach Frankfurt durchgecheckt und wir passieren ohne Probleme die Kontrollen und shoppen noch wenige Souvenirs bis wir schließlich pünktlich nach Panama abheben. Gegen 11 Uhr landen wir dann in Amsterdam, wo wir eine extra Passkontrolle über uns ergehen lassen müssen, am Transit dann noch einmal. Recht zügig geht es dann mit dem Flieger weiter nach Frankfurt. Unsere Koffer sind auch gut angekommen aber das Wetter! Brrr, kalt, Nieselregen. Ich will zurück!

Fazit:
Eine unglaublich schöne Reise, die ich sofort noch mal machen würde! Ich bin auch sehr froh dass wir eine geführte Tour hatten, sonst hätten wir etliche Tiere nicht gesehen, einfach weil man den Blick nicht dafür hat und nicht weiß wonach man gucken muss.

2019-07-10T09:36:59+01:00
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